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Fachgerechte Rekonstruktion eines Tassenfußes


Wenn an einem liebgewonnenen Erbstück oder einer wertvollen Antiquität der Zahn der Zeit nagt oder ein Missgeschick passiert, steht oft die Frage im Raum: Lässt sich das noch retten? Ein aktueller Fall aus unserer Werkstatt zeigt, dass sich Geduld, Präzision und traditionelles Handwerk fast immer lohnen.

Die Ausgangslage: Ein schmerzhafter Verlust am Objekt

Uns wurde eine edle Porzellantasse anvertraut, bei welcher ein erheblicher Teil des kunstvoll geschwungenen Standfußes komplett weggebrochen war. Für den Besitzer war dies ein trauriger Anblick, da mit solchen Stücken meist tiefgehende persönliche Erinnerungen oder ein historischer Wert verbunden sind. Hier war eine vollständige Rekonstruktion der Ausplatzung gefordert.


Der Weg zur Wiederherstellung: Form und Dekor im Einklang

Die größte Herausforderung bei einer solchen Restaurierung liegt in der exakten Beibehaltung der ursprünglichen Linienführung. Jedes Detail, jede Kurve und Stärke des Tassenfußes muss präzise nachempfunden werden, damit das Objekt am Ende seine optische Balance zurückerhält. Um dies zu erreichen, nahmen wir einen Abdruck des intakten Fuß-Teils.

Zwischenschritt: Mit Hilfe des Abdrucks wurde die fehlende Stelle modeliert

Nachdem uns der Wiederaufbau der geschwungenen Grundform gelungen war, folgte der sensibelste Schritt: die Wiederherstellung des originalgetreuen Dekors. Antikes Porzellan lebt von seiner feinen Bemalung und den spezifischen Nuancen, die durch das Alter des Stücks eine ganz eigene Patina erhalten haben. Das Dekor wurde in detailgetreuer Handarbeit rekonstruiert und nahtlos an die verbliebenen Originalteile angepasst.


Tradition bewahren – Werte erhalten

Das fertige Ergebnis erfreut nicht nur das Auge, sondern bewahrt vor allem den ideellen Wert des Objekts für die nächsten Generationen. Die reparierte Stelle fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein, sodass die Tasse wieder in ihrer ursprünglichen Pracht erstrahlt.

Sollten auch Sie ein Porzellanstück, eine Antiquität oder ein familiäres Erbstück besitzen, das eine fachgerechte Reparatur benötigt, werfen Sie es nicht voreilig fort. Oftmals sind die Möglichkeiten des traditionellen Handwerks weitreichender, als man vermutet.


Ihr Besuch in unserer Werkstatt: Wir laden Sie herzlich dazu ein, uns Ihr beschädigtes Objekt für eine unverbindliche und fachkundige Begutachtung anzuvertrauen. Gerne beraten wir Sie persönlich zu den handwerklichen Möglichkeiten der Restaurierung.


 
 
 

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Wir retten Schönes, Wertvolles, Liebgewonnenes.

Anreise mit dem ÖPNV

 

U-Bahn: Station Mönckebergstraße (U3) – von dort sind es nur ca. 4 Minuten zu Fuß.

 

U-Bahn: Station Steinstraße (U1) – ebenfalls nur ca. 4 Minuten Fußweg.

 

Hbh Hamburg: 8 –10 Minuten Fußweg

 

Anreise mit dem Auto & Parkmöglichkeiten

 

In der Altstädter Straße kann öffentlich geparkt werden. Da die Parksituation direkt an der Straße im Kontorhausviertel oft sehr ausgelastet ist, empfehlen wir die umliegenden Parkhäuser:

 

Parkhaus Kontorhausviertel (Einfahrt: Klosterwall 4) – ca. 3 Minuten Fußweg

Parkhaus Karstadt / Mönckebergstraße (Einfahrt: Kleine Rosenstraße) – ca. 4 Minuten Fußweg

Parkhaus Große Reichenstraße (Einfahrt: Große Reichenstraße 14) – ca. 5 Minuten Fußweg

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